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Virtuelle Ausstellung >

Vytautas the Great War Museum. Architect V. Dubeneckis. 1936Vytautas-Magnus-Militärmuseum

Kontakte
Adresse: K. Donelaičio g. 64, LT-44248, Kaunas.
Tel.: +370 37 32 07 65, +370 37 42 21 46.
Fax +370 37 32 07 65.
E-mail: vdkaromuziejus[at]kam.lt 
http://kariuomene.kam.lt/lt/karo_muziejus.html

Fragment of the ExpositionÖffnungszeiten
April – September: Dienstag – Sonntag 11.00–17.00 Uhr.
Oktober – März: Dienstag – Samstag 10.00–17.00 Uhr.

Eintrittspreis 2 €

Zusätzliche Leistungen
Führungen auf Vorbestellung;
Thematische Führungen auf Vorbestellung;
Beratung.

Bestände des Museums
Die Sammlungen des Museums zeigen die Geschichte des litauischen Staates und seiner Kriegsführung. Dazu gehören archäologische Funde, Waffen und anderes militärisches Gut. Ausserdem befinden sich in den Beständen des Museums eine Sammlung von Sporttrophäen, Sachen und Dokumente, die von dem “Lituanica”-Flug über den Atlantik erhalten geblieben sind, Sammlungen von Fotonegativen und Armeeuniformen fremder Staaten.

Dauerausstellungen

  • Ausstellung der “Lituanica”
    Diese Ausstellung ist dem Flug der litauischen Flieger S.Darius und S. Girenas mit dem Flugzeug “Lituanica” über den Atlantik gewidmet. Es werden Reste der Maschine, persönliche Sachen der Piloten, Fotografien und Dokumente gezeigt.
    Die Piloten sind am 15. Juli 1933 in New York gestartet, haben den Atlantik überflogen und sind am 17. Juli über Deutschland, in den Umgebungen von Soldin (heute gehört dieses Gebiet zur Republik Polen), ums Leben gekommen.

  • Krypta der Gefallenen für die Freiheit von Litauen
    Die Krypta wurde am 23. November 1938 eröffnet. Die Wände und die Decke im Raum sind mit schwarzem Marmor verkleidet. In den Wänden gibt es Tafeln aus weißem Marmor, in denen Namen und Todesdaten der Gefallenen für die Freiheit von Litauen eingraviert worden sind. In der Sowjetzeit war die Krypta geschlossen, am 23. November 1998 hat sie nach der Restaurierung ihre Türe erneut den Besuchern geöffnet.

  • Ausstellung in der Vytautas-Kapelle  
    Bei der Einrichtung der Ausstellung in der Vytautas-Kapelle bemühte man sich um die Atmosphäre der 30-er Jahre. Mehrere Objekte befanden sich in der Kapelle schon vor 70 Jahren. Im Mittelpunkt der Kapelle steht die Vytautas-Magnus-Statue, die 1934 im Auftrag des Museums von einem der berühmtesten Bildhauer Litauens – Vincas Grybas – geschaffen wurde. Im wichtigsten Raum des Museums werden Porträts der Herrscher Litauens ausgestellt, deren Autoren berühmte Maler der Zwischenkriegszeit  sind (J. Mackevičius, P. Kalpokas, V. Didžiokas, J. Janulis, J. Vienožinskis u.a.). Die Herrschergalerie, die aus 30 Porträts besteht,  fängt mit dem König Litauens Mindaugas an und endet mit dem letzten König Polens und Großfürsten Litauens Stanislaus August Poniatowski. Neben den Porträts der Herrscher hängen die Bilder, die die wichtigsten Schlachten, die vor Vytautas und zu dessen Lebzeit stattfanden, darstellen („Sonnenschlacht“, 1236, von A. Krūka, „Schlacht von Durbe“, 1260 von V. Norkus, „Schlacht am blauen Wasser“, 1362 von. P. Griušys, „Schlacht bei Tannenberg“, 1410 von I. Rudolfas (eine Kopie des Gemäldes von J. Matejko).
    Einen wichtigen Platz haben hier eines der wertvollsten Malereiarbeiten des Vytautas-Magnus-Museums – das Gemälde von J.Styka „Der Eid von Vytautas“, die künstlerisch gestalteten Kanonen des Großfürstentums Litauen (Ende des 16. Jh. – 17. Jh.), Panzerrüstungen aus dem 15. – 16. Jh. gefunden.

  • Das Militärwesen im vorgeschichtlichen Litauen
    Die Dauerausstellung vermittelt einen Überblick über die Evolution des vorgeschichtlichen Militärwesens in Litauen, d. h., von den ältesten Zeiten an, als auf dem litauischen Territorium die ersten Siedler erschienen, noch bis zur Entstehung des litauischen Staates (11. Jahrtausend v.Chr. - Anfang des 13. Jh.). In der Ausstellung wird das Militärwesen in 3 Zeitabschnitte geteilt: Steinzeit (11000 – 2000 .v. Chr.), frühe Metallzeit (2000 v. Chr. – 0 v. Chr.) und Eisenzeit (1.Jh. – die erste Hälfte des 13. Jh.). Es werden steinzeitliche Jagdwerkzeuge und Waffen aus Knochen, Feuerstein, Horn ausgestellt, sowie die späteren richtigen Waffen vom Ende der Steinzeit - Anfang der Bronzezeit: – Steinäxte, Gewehrkolben, Feuersteinpfeilspitzen von verschiedenen Formen, Speerspitzen. An die Militärkämpfe und Auseinandersetzungen der hiesigen Menschen mit den Fremdlingen erinnert Modell einer Siedlung mit den Wehranlagen (Siedlung Žemaitiškė 1 A, 2600–2100 v. Chr.) In der Abteilung der Frühmetallzeit werden bronzene Äxte von verschiedenen Typen, Speerspitzen, die Zeichnung eines der ersten Wehrobjekten - des Schüttberges Narkūnai mit den Bauten und Wehrbefestigungen ausgestellt. Zurzeit zählt man in Litauen über 900 Schüttberge. Die Eisenzeit repräsentieren diverse Waffen: Speere, Kampfmesser, Schwerte, Schilder, Helme, Ausrüstung eines Reiters und seines Pferdes. Die Ausstellung wird durch das Modell von der Wehranlage des 18. Jh. von Rėkučiai ergänzt. Diese Anlage war ein Teil des entstehenden nördlichen Wehrsystems des Staates. Man darf nicht die Ausrüstung der Krieger (10. - 11. Jh.) und die rekonstruierte Rüstung vergessen.

  • Geschichte des Militärwesens des Großfürstentums Litauen (13  - 18. Jh.)
    Im Saal des Militärwesens wird die Geschichte der Entwicklung des litauischen Militärwesens im 14. - 17. Jh. vorgestellt. Die ausgestellten Objekte zeugen davon, dass die Rüstung der litauischen Krieger qualitätsmäßig nicht schlechter als in den Nachbarländern war. Im 14. - 16. Jh. waren sie mit den von lokalen Schmieden angefertigten oder mit den eingeführten Schwerten, Äxten, Messern bewaffnet, hatten Speere, schleuderten Pfeile aus Arbaletten und Bögen. Ende des 14. Jh. wurden die Pulverschusswaffen, sog. Bombarden eingesetzt. Die Ausstellung spiegelt den Einfluss anderer Länder auf das Militärwesen Litauens im 16. - 17. Jh. wider. Seit dem Anfang des 16. Jh. dienten in der litauischen Armee Söldner aus Westeuropa (die schweren Infanteriesoldaten), aus Mitteleuropa kamen die Husaren, vom Kaukasus - die Petihore, von den ukrainischen Steppen - die Kosaken. Die besten Eigenschaften von denen sowie die Rüstung wurden übernommen, an die lokalen Bedingungen angepasst und vervollkommnet. Davon zeugen erhalten gebliebene Waffen und die Rüstung. Die Ausstellung wird durch die auf den Radierungen dargestellten berühmten Heerführer, historische Schlachten und Landkarten bereichert. An den Wänden hängen Gemälde, die die wichtigsten Siege des litauischen Heeres verewigen: (die Schlacht bei Grünwald (1410), Orscha (1514), Salaspils (Kirchholm, 1605). Den Gästen zur Verfügung stehen einige Rekonstruktionen: ein Modell des Angriffs des Deutschen Ordens auf die Burg Kaunas (1361) sowie die Krieger vom 15. und 16. Jh. (Naturgröße, mit der typischen Rüstung).  

  • Ausstellung im großen Saal
    An den Wänden des Repräsentationssaals hängen die Porträts der litauischen Herrscher sowie die Darstellungen der wichtigen Ereignisse. Ausgestellt wird die rekonstruierte Flagge des Herrschers von Litauen und Polen Augustus II. Im Saal befinden sich historische Objekte aus verschiedenen Epochen: Das Gemälde von Jan Styka (1901) „Eid von Vytautas“, Porträts aller litauischer Herrscher, das im Jahre 1676 herausgegebene Buch in deutscher Sprache von Kazimieras Simonavičius „Die große Artilleriekunst“, unikale archäologische Funde, eine reiche Sammlung von Hallebarden und Espantonen. Es gibt Bücher und Fotos aus der Okkupationszeit im Jahre 1940, als litauische Offiziere und ihre Familienmitglieder verfolgt und vernichtet wurden. Die Ausstellung vermittelt einen Überblick über die Waffen der Okkupanten und der litauischen Partisanen, sowie über im unabhängigen Litauen entwickelte Pistolen - Maschinenpistolen „Vladas“ und „Vytis-2“ und andere Objekte.

  • Illegale Druckerei „ab“
    Adresse: Salių kaimas, LT-54376, Domeikavos seniūnija, Kauno rajonas.
    Tel.: +370 37 55 32 49.
    Öffnungszeit: dienstags – samstags 10.00–17.00 Uhr.
    Die illegale Druckerei wurde 1979 vom Druckarbeiter Vytautas Andziulis in seinem Gehöft, im unterirdischen Keller eingerichtet. In der Sowjetzeit wurden hier  Drucksachen patriotischen und religiösen Inhalts  gedruckt. Das war von großer Wichtigkeit im Kampf für die Freiheit Litauens.
    Vytautas Andziulis und Juozas Bacevičius haben die illegale Druckerei „ab“ (Anfangsbuchstaben der Familiennamen) genannt. Die Druckerei konnte 10 Jahre lang geheim funktionieren (1980–1990). Das erste in der Druckerei herausgegebene Buch war „Glaubens –ABC“ („Tikybos pirmamokslis“) von Bischof Kazimieras Paltarokas. Später wurden die Erinnerungen von Juozas Urbšys, die Studie von Adolfas Damušis über sowjetischen Genozid, das Schaffen von  Dichtern Juozas Gražulis, Robertas Grigas (Rasūnas), Kęstutis Genzas u.a. herausgegeben. In der Zeit der sowjetischen Okkupation wurden hier verbotene patriotische und religiöse Drucksachen von 23 Benennungen geheim gedruckt und verbreitet. Die gesamte Auflage bildete 138 000 Exemplare.
    Seit 1997 ist Geheime Druckerei „ab“ eine Zweigstelle des Vytautas-Magnus-Militärmuseums Kaunas (Zweigstelle zur Geschichte des Militärwesens der Neuesten Zeit). Die Ausstellung veranschaulicht Einrichtungen der Druckerei, Druckschriften der antinazistischen und der antisowjetischen Dokumente, geheime Pressebeispiele, Fotos der Teilnehmer der Resistenzkämpfe.  
    2008 wurde die Zweigstelle in die internationale Liste der historisch wertvollen Anlagen und Ortschaften des kalten Krieges eingetragen.  Später nahm die Druckerei „ab“ am Projekt teil, das vom Sekretär für Zusammenarbeit und Kommunikation der baltischen Staaten Johannes Bach Rasmussen initiiert wurde. Im Rahmen des Projekts wurde zusammen mit dem Regisseur Algis Kuzmickas (Museum der Genozidopfer) ein Dokumentarfilm (http://vimeo.com/23605057) über den Gründer der illegalen Druckerei „ab“ Vytautas Andziulis gedreht.

Wechselausstellungen
Das Museum veranstaltet Ausstellungen zu Themen der Archäologie, der Gechichte des litauischen Militärwesens, der litauischen Diplomatie, der litauischen Kultur u. ä.

Abteilungen des Museums

  • Abteilung für Inventur und Erhaltung der Bestände;

  • Abteilung für Geschichte des Militärwesens;

  • Abteilung für Restaurierung.

Fragmente der Museumsgeschichte
Das Museum wurde 1921 in der ehemaligen hölzernen Regimentsreitbahn der Don-Kosaken gegründet und zählt zu den ältesten Museen in Litauen.
Gründer des Museums: Vladas Nagevicius (1881-1954).
1930 wurde dem Museum der Vytautas-Magnus-Name verliehen.
Am 16. Februar 1936 wurde das neue Museumsgebäude für die Besucher geöffnet.
Am 25. Juli 1940 verlor das Museum den Vytautas-Magnus-Namen.
Am 29. Januar 1990 wurde dem Museum sein wahrer Name zurückgegeben.
Leiter des Museums: Kęstutis Kuršelis.

 
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© Kunstmuseum Litauen, © In der Assoziation der litauishen Musee. ISSN 1648-8857 Erneut 13.09.2016
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