Adresse
Liepu g. 12, LT-92114, Klaipeda.
Tel. +370-46-410414, Fax +370-46-410417.
Führungen sind unter Tel.-Nr. +370-46-410413 zu bestellen.
E-mail: klm@takas.lt
Internet-Adresse des Museums: http://www.muziejai.lt/klm/index.htm
Information
für Besucher
Dienstags –
Samstags 12.00–18.00 Uhr.
Sonntags und vor den staatlichen Feiertagen 12.00–17.00 Uhr.
Eintrittspreis für
Erwachsene: 6 Lt.
50% Ermäßigung ist für Schüler, Studenten, Rentner und
wehrpflichtige Soldaten vorgesehen.
Kinder im Vorschulalter, Zöglinge von Kinderheimen, Behinderte des 1. Und
2. Grades, Mitarbeiter der litauischen Museen und Mitglieder des
Internationalen Museenrates (ICOM ) haben freien Eintritt in die Galerie.
Führungen
Litauisch: 30 Lt;
In Fremdsprachen: 50 Lt.
Zusätzliche
Angebote
Führungen und Veranstaltungen
im Edukationszentrum auf Vorbestellung;
Verkauf von Drucksachen im Kiosk;
Café in der Sockeletage.
Dauerausstellung
1994 wurde die Ausstellung Uhrenbau
und Uhrenhandel in Litauen im 19. - 20. Jhd. eröffnet. Hier werden
die Einrichtung von Uhrenwerkstätten, Uhrenteile und Uhren gezeigt, die
sich Anfang des 20. Jhd. im Handel befanden.
Die Museumsausstellung macht den Besucher auch mit der geschichtlichen
Entwicklung der Geräte für Zeitmessung bekannt. Hier kann man Knoten-
und Holzkalender, Sonnen-, Wasser-, Feuer- und Sanduhren, mechanische
Uhren und andere Geräte besichtigen.
Die ausgestellten Renaissance- und Barockuhren sowie Uhren aus der Zeit
des Klasizissmus und der Moderne lassen Veränderungen der Form und des
Dekors von mechanischen Uhren kennenlernen. Möbel, Bilder und Graphiken
geben die historische Umgebung wieder, in der die repräsentative Rolle
von Uhren im Interieur verschiedener Epochen deutlich gemacht wird.
Verschiedene Uhren sind auch in den Vorhallen des Museums zu finden.
Kulturelle
und aufklärerische Tätigkeit
Im Turm des Postamtes neben dem
Park des Uhrenmuseums befindet sich ein Glockenspiel. Jeden Samstag und
Sonntag sowie an Feiertagen finden hier Glockenkonzerte statt. Außerdem
veranstaltet das Museum Konzerte der Chormusik und der Blasorchester.
Die Museumsmitarbeiter lesen Vorträge für Schüler.
Fragmente
der Museumsgeschichte
Das Museum wurde am 27. Juli
1984 in dem unter Leitung des Architekten
V. Guogis renovierten Gebäude des 19. Jhd. eröffnet.
Das Haus steht in der Nähe des
Dane-Flusses. Im 19. Jahrhundert
hatten hier die Kaufleute von Klaipeda ihre Sommerresidenzen. Das Haus
des Uhrenmuseums wurde im Laufe
der Zeit mehrmals umgebaut. Anfang
des 20. Jhd. befand sich hier die Landwirtschaftliche Bank und in der
Sowjetzeit war das Gebäude als Haus der Pioniere bekannt.
Für das Gründungsjahr des Museums kann man das Jahr 1977 halten, als
die erste Ausstellung von alten Uhren in Litauen in der Gemäldegalerie
Klaipeda veranstaltet wurde. Die Exponate stammten aus den Sammlungen
von Vytautas Jakelaitis, Dionizas Varkalys u.a.
1979 wurde auf Initiative der damaligen Leiter des Litauischen
Kunstmuseums Pranas Gudynas und Romualdas Budrys die Uhrenabteilung des
Litauischen Kunstmuseums gegründet, deren Leiter Romualdas Martinkus
wurde.
1980 wurde auf Anregung des damaligen Vorsitzenden des Exekutivkommitees
der Stadt Klaipeda dem Uhrenmuseum sein heutiges Haus in der damaligen
Maxim-Gorki-Strasse übergeben.
Das Konzept des neuen Museums wurde von dem Designer Romualdas Martinkus
und das Projekt für Ausstellungsmöbel von dem Architekten des
Kunstkombinats Daile in Vilnius Arvydas Kybrancas
ausgearbeitet.
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