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Litauisches Museum für Theater, Musik und Film

Kontakte
Adresse: Vilniaus g. 41, LT-01119, Vilnius.
Tel. +370 5 262 24 06.
E-mail ltmkm@takas.lt
http://www.ltmkm.lt
Träger des Museums: Ministerium für Kultur der Republik Litauen.
Leiter des Museums: Regina Lopiene.
Besuchszeiten
Öffnungszeiten:
Dienstag – Freitag 11.00–18.00 Uhr.
Samstag 11.00–16.00 Uhr.
Eintrittspreise:

Alle Ausstellungen: 5 Lt.
Schüler, Studenten, wehrpflichtige Soldaten und Rentner: 3 Lt.
Führungen:
In litauischer Sprache: 20 Lt.
In Fremdsprachen: 40 Lt.
Ermäßigungen
Kostenfreien Eintritt ins Museum haben:
Mitarbeiter von Museen;
Kinder im Vorschulalter und Zöglinge von Kinderheimen;
Behinderte des 1. und 2. Grades;
Mitglieder der Assoziation der Kunstkritiker (AISA).
Führungen durch das Museum dürfen nur Mitarbeiter des Museums oder
Reiseführer der Institutionen leiten, die einen entpsrechenden Vertrag mit
dem Museum haben.
Museumsbestände
Die Museumsbestände bilden verschiedene Exponate, die sich auf die
litauische Theater-, Musik- und Kinogeschichte (sowohl in Litauen selbst,
als auch im Exil) beziehen:
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Fotografien,
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Musikinstrumente,
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Filmtechnik,
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Bildaufnahmen,
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Tonaufnahmen,
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Bühnenkostüme,
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Persönliche Sachen von Künstlern,
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Zeichnungen für Zeichentrickfilme,
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Theaterpuppen,
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Entwürfe von Bühnenbildern und - Kostüme,
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Dokumente,
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Plakate,
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Auszeichnungen,
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Manuskripte,
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Briefe.
Ausstellungen
und Veranstaltungen
Aus den Beständen des Museums für Theater, Musik und Film. 19. Jh. -
erste Hälfte des 20. Jh.. Ausführliche Information über die Ausstellung und
virtuelle Vorstellung auf der Internet-Seite des Litauischen Museums für
Theater, Musik und Film.
Abteilungen des Museums
Im Museum gibt es fünf Abteilungen, die für die
Erhaltung und Bereicherung der Bestände, Bedienung der Besucher sowie für
Ausstellungen und Veranstaltungen zuständig sind.
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Theaterabteilung
Die Exponate der Theaterabteilung bilden bis jetzt den
größten Teil der Museumsbestände. Besonders wertvoll sind die
Personalsammlungen über Borisas Dauguvietis, Konstantinas Glinskis, Juozas
Vaickus, Antanas Sutkus, Andrius Oleka-Zilinskas und Petras Kubertavicius
sowie das Archivmaterial über verschiedene Perioden des litauischen Theaters.
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Musikabteilung
Zu den Beständen der Musikabteilung gehören
Musikinstrumente, Phonothek, Personalsammlungen und Sammlungen über
verschiedene Musikkollektive (Bildungsinstitutionen, Vereine, Musiktheater).
Besonders wertvoll sind die Personalsammlungen über Juozas Naujalis, Antanas
Kacanauskas, Juozas Bendorius, Juozas Pakalnis, Konstantinas Galkauskas,
Kipras Petrauskas, Jadvyga Jovaisaite-Olekiene, Antanas Zauka und Juozas
Grybauskas.
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Kunstabteilung
Den bedeutendsten und größten Teil der Exponate dieser
Abteilung bildet das schöferische und biographische Material über litauische
Bühnenkünstler des 20. Jh.. Dazu gehören Entwürfe von Bühnenbildern und
Kostümen, technische Zeichnungen, Modelle von Dekorationen, Bühnenkostüme
und Theateratrappen. Hier kann man Material über die ersten Bühnenbildner
des litauischen Berufstheaters (Vladas Didziokas, Vladimiras Dubeneckis,
Adomas Galdikas, Adomas Varnas, Mstislavas Dobuzinskis, Liudas Truikys) und
andere bedeutende Künstler finden.
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Filmabteilung
Die Filmabteilung wurde 1992 gegründet, als das Museum
selbständig wurde. Hier werden Exponate bewahrt, die von der Entwicklung des
litauischen Spiel-, Dokumentar- und Zeichentrickfilms zeugen. Den größten
Teil der Bestände bildet die Sammlung des Litauischen Filmstudios. Dazu
gehören Fotografien zu Kino- und Fernsehfilmen, Plakate, Portraits von
bedeutenden Filmkünstlern und Werbematerial. Interessant ist die Sammlung
von Filmtechnik, die zum großen Teil aus dem Nachlaß eines der ersten
litauischen Kameramänner Stepas Uzdonas stammt.
- Abteilung für Inventur und Erhaltung der Bestände
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Museumsbibliothek
In der Museumsbibliothek gibt es etwa 24 500
Druckeinheiten, zu denen Bücher und Periodika aus dem 19. und 20. Jh. in
litauischer und anderen Sprachen gehören.
Fragmente der Museumsgeschichte
Die Idee, ein Theatermuseum zu gründen,
wurde zum ersten Mal 1920 geäußert, als der Litauische Verein von
Kunstschaffenden in seiner Gründungsmitteilung die Notwendigkeit betonte,
nicht nur das nationale Berufstheater zu gründen, sondern auch Dokumente
seiner Geschichte zu sammeln. 1926 gründeten Vincas Kreve-Mickevicius und
Balys Sruoga an der Humanitären Fakultät der Kaunasser Universität das
Museum des Theaterseminars. Die ersten Bestände dieses Museums bildete die
Sammlung eines der Mitwirker des litauischen Theaters in Petersburg Antanas
Jasudis (1878–1963).
1936 wurde das Theatermuseum aus der Universität ins
Staatstheater verlegt.
In der Kriegs- und Nachkriegszeit wurde die Tätigkeit
des Museums ernstlich gestört, und viele Exponate gingen in diesen Jahren
verloren.
1957 wurde das Museum neu gegründet. Den Wiederaufbau nahm die
Litauische Theatergesellschaft auf sich. Nachdem der Beschluß gefaßt wurde,
das Museum für Theater und Musik zu gründen, wurde das bis dahin gesammelte
Material an das Litauische Kunstmuseum übergeben.
1964–1992 stellte das
Museum eine Zweigstelle des Litauischen Kunstmuseums dar.
1965 wurde die
erste Dauerausstellung des Museums eröffnet. Bis 1992 war dieses Museum als
Museum für Theater und Musik bekannt.
Die ersten Räumlichkeiten, die damals
im Besitz der Gesellschaft für Denkmalschutz und Heimatkunde waren, befanden
sich in einem Gebäude aus der 2. Hälfte des 18. Jh., das als
Umiastowski-Palais bekannt ist (Traku g. 2).
1996 wurde beschlossen, das
ehemalige Kleine Radvilos-Palais (Vilniaus g. 41) für das Museum anzupassen.
In diesem Gebäude befand sich 1795–1810 das Öffentliche Stadtheater von
Vilnius.
Die Illustrationen wurden den Museumsbeständen entnommen
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