MUSEUM DER STADT SILUTE

Adresse
Besuchszeiten
Museumsbestände
Dauerausstellungen
Wechselaustellungen
Zweigstellen des Museums
Fragmente der Museumsgeschichte

 



Museum der Stadt Silute

 


Adresse
Lietuvininku g. 36, LT-99179, Silute.
Fragmente der Ausstellungen im Museum der Stadt Silute Tel./fax: +370-441-62209, +370-441-62207.
E-mail: muziejus@silute.omnitel.net 

Besuchszeiten
Vom 1. Juni bis 1. Oktober: dienstags – freitags 10.00–18.00 Uhr.; samstags 10.00–17.00 Uhr.
Vom 1. Oktober bis 1. Juni: dienstags – freitags 9.00–17.00 Uhr.; samstags 9.00–16.00 Uhr.
Führungen durch Stadt und Kreis Silute sind im voraus zu bestellen.

Museumsbestände
Das Museum besitzt Sammlungen von archäologischen Funden, Numismatik, Schrifttum, Fotos, Waffen, Volkskunst, Naturobjekten und ethnographischen Gegenständen.

Dauerausstellungen
Litauische Bauernmöbel aus der Mitte des 18. Jh. im Gebiet Klaipeda
Die Ausstellung zeigt Bauernmöbel und Trachten aus dem Gebiet Klaipeda.

Landgutmöbel des 19. Jh.
Das ausgestellte Möbel wurde früher von dem Gründer des Museums, dem deutschen Landgutbesitzer Hugo Scheu (1845-1937) benutzt.

Natur im Kreis Silute
Die Ausstellung bilden die Sammlungen von H.Scheu (50 Geweihe, Schmetterlinge und Käfer) und eine Sammlung von ausgestopften Tieren und Vögeln des Haffgebiets, die nach dem 2. Weltkrieg zusammengestellt wurde.

Ausstellung des ländlichen Lebens
In der Ausstellung werden für diese Region typisches Hausgerät, eine Sammlung von Bügeleisen, Gerät der Haffischer u.ä. gezeigt.

Wechselaustellungen
Das Museum veranstaltet Ausstellungen, in denen Kunst, Volkskunst und Heimatforschung präsentiert werden.

Hermann-Sudermann- GedenkstätteZweigstellen des Museums
Hermann-Sudermann-Gedenkstätte
Adresse: Dorf Macikai, LT-99156, Kreis Silute.
Tel. +370-441-62207.
Die Ausstellung dokumentiert das Leben und Schaffen des berühmten deutschen Schriftstellers H.Sudermann (1857-1928), der im Dorf Macikai geboren worden und aufgewachsen war.

Museum im Konzentrationslager Macikai
Adresse: Dorf Macikai, LT-99156, Kreis Silute.
Tel. +370-441-62207.
Das Museum wurde 1985 im ehemaligen Konzentrationslager Macikai eröffnet, in dem 1939-1948 Menschen verschiedener Nationalitäten gefangengehalten wurden. Im Karzer sind Kopien von Archivdokumenten, Pläne des Konzentrationslagers, Listen der Häftlinge, Fotos, Erinnerungen und Zeichnungen ausgestellt.

Museum im Konzentrationslager MacikaiMuseum in Sveksna
Adresse: Sveksna, Kreis Silute.
Tel. +370-441-62207.
Öffnungszeiten:
Vom 1. Oktober bis 15. Mai dienstags – samstags 9–17 Uhr; vom 15. Mai bis 1. Oktober dienstags – samstags 10–18 Uhr.
Das Museum hat die Abteilungen für Numismatik, Archäologie, Geschichte der Schule von Švėkšna, Volkskunde, Geschichte von Švėkšna. Insgesamt werden 2245 Exponate bewahrt. Ein großer Teil dieser Museumsexponate gehörte dem Landgut von Švėkšna. Das Museum verfügt über reichlichen Nachlaß des alten Schriftums (eine der wertvollsten Druckschrifte ist das litauische Statut des XVII. Jahrhunderts.)
Ursprung des Museums in Švėkšna – Zwischenkriegszeit in Litauen, als im Gymnasium „Saulė“ von Švėkšna ein Schaufenster für Antiquitäten und Numismatik eingerichtet wurde.
Im Jahre 1994 wurde das Museum der Mittelschule von Švėkšna zur Zweigstelle des Museums in Šilutė.

Fragmente der Museumsgeschichte
1982 hat der deutsche Gutsbesitzer Hugo Scheu (1845-1937) ein kleines Museum gegründet. Hier hatte er eine unikale Sammlung der litauischen Bauernmöbel der Klaipeda-Region untergebracht, viele Hausgeräte, Trachten, archäologische Funde und Landkarten gesammelt sowie eine große Bibliothek aufgebaut.
Während des Krieges erlitt das Museum großen Schaden.
1949 wurde in Silute ein landeskundliches Museum eröffnet, in dem auch die erhaltenen Gegenstände aus dem Gutshof untergebracht wurden.
Bis 1985 stellte dieses Museum eine Zweigstelle des landeskundlichen Museums von Klaipeda dar.
Leiterin des Museums: Roza Siksniene.

Die Fotografien sind der Werbebroschüre des Museums entnommen


© Das litauische Museum für bildende Kunst
© In der Assoziation der litauishen Musee
© Samogitia Kulturstiftung
© Institut für Mathematik und Informatik

Erneut: 2010.03.26
Anregungen, Fragen: samogit@delfi.lt