Ernst Mollenhauer Lebensweg und
künstlerisches Schaffen
Ernst Mollenhauer in der ostpreußischen
Malerei
Bilderverzeichnis Ausstellung Ernst
Mollenhauer in Vilnius/Wilna und Memel/Klaipeda
Die
Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus. Deutschosteuropäisches Forum",
Düsseldorf, engagiert sich als Institution des Bundeslandes
Nordrhein-Westfalen für den Kulturaustausch mit den Ländern
Ostmitteleuropas. Das
Nationale Kunstmuseum Litauen, Vilnius, führt in den letzten Jahren
auch ein umfangreiches Programm der kulturellen Zusammenarbeit mit den
verwandten Institutionen der benachbarten Staaten des östlichen
Mitteleuropas durch.Gerade in der Zeit des zusammenwachsenden Europas
halten wir es für richtig, sowohl das deutsche Kulturerbe
osteuropäischer Regionen, als auch die kulturelle Entwicklung im
östlichen Europa in den grenzüberschreitenden Dialog einzubeziehen.
Als Folge der jahrzehntelangen Isolation zwischen Ost und West sehen wir
in diesem Bereich einen erheblichen Nachholbedarf. Dies gilt auch für
den deutsch-litauischen Austausch, zu dem das Nationale
Kunstmuseum Litauen in Vilnius/Wilna und die Gemäldegalerie
von Klaipeda/Memel, als eine Abteilung des Kunstmuseums Litauen,
sowie das Gerhart-Hauptmann-Haus, Düsseldorf, beitragen wollen.
Das Werk des Künstlers Ernst Mollenhauer (1892 bis 1963) scheint uns
dafür besonders geeignet. Mollenhauers künstlerische Heimat war über
Jahrzehnte, bis zur Katastrophe des Zweiten Weltkrieges, die Kurische
Nehrung, wo er als großer Künstler die Künstlerkolonie Nidden/Nida
prägte. Auch in der Nachkriegszeit, als der Maler in Deutschland lebte,
blieb er in seiner Landschaftsmalerei den Motiven der Kurischen Nehrung
- der Ostseelandschaft und ihren Menschen - dauernd verbunden. Eine
repräsentative Auswahl von Werken Ernst Mollenhauers soll diese
bedeutende Künstlerpersönlichkeit des Ostseeraumes dem litauischen
kunstinteressierten Publikum bekannt machen.
Die Veranstalter haben der Tochter Ernst Mollenhauers, Frau Maja
EhIermann-Mollenhauer, herzlich zu danken für die Bereitschaft,
Gemälde aus dem Nachlass des Künstlers zur Verfügung zu stellen sowie
für ihren unermüdlichen Einsatz bei der Vorbereitung der Ausstellung.
Unser Dank gilt desgleichen dem Thomas-Mann-Kulturzentrum, Nidden/Nida,
dem Kultusministerium der Republik Litauen, dem Bundesbeauftragten für
Fragen der
Kultur und der Medien, Berlin, und dem Ministerium für Arbeit und
Soziales, Qualifikation und Technologie Nordrhein-Westfalen für die
Förderung dieses Ausstellungsprojekts und des vorliegenden Katalogs.
Dr. Walter Engel, Direktor
Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus"
Fondas Gerhart-Hauptmann-Haus"
Düsseldorf