REGIONALMUSEUM GARGŽDAI

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Regionalmuseum Gargzdai


Adresse
Sodo g. 5, LT-96136, Gargždai, Bezirk Klaipėda.
Tel. +370-670-37145.
Tel./fax. +370-46-452214.
E-mail: gargzdu.muziejus@gmail.com

Besucherinformation
Öffnungszeiten:
Dienstag – Freitag 9.00–18.00 Uhr.
Samstag 11.00–18.00 Uhr.

Zusätzlichen Dienste
Das Museum bietet Führungen sowie Veranstaltungen für Besuchergruppen und Schulklassen an. Thematische Exkursionen durch Gargždai und Klaipėda Bezirk sind möglich.
Ebenso ist die Information über Geschichte und Ethnographie von Gargždai Gebiet ins Museum zu finden. Sowie wird Organisierung verschiedener Malereiausstellungen angeboten.

Museumssammlung
Das Museum sammelt verschiedene archäologische, historische, ethnographische sowie Malerei- und ikonographische Exponaten sind gesammelt.

Expositionen

Historische Quellen von Gargždai
Die Stadt von Gargždai ist in Geschichtsquellen als die älteste Siedlung Litauens erwähnt. Mehr als 750 Jahren trennt heutige Gargždai von der Erwähnung. So eine lange Zeit ermöglichte die Stadt verschiedene Funktionen zu erwerben. Darunter sollen solche Funktionen wie Grenzestadt, Handelstadt, Stadt der Adelshof, Zentrum der Kirchengemeinde sowie Judenschtetel (der Begriff bezeichnet die Stadt mit der großen judischen Bevolkerung) benennt werden . Die historische Quellen spiegeln alle erwähnte Funktionen wider.
Ab dem 16. Jahrhundert ist der Hof von Gargždai immer häufiger in historischer Quellen zu finden. Ebenso spiegelt sich die Fluktuation von der Inhaber der Stadt wider. Zwischen den Besitzern sollen die Vertätern der litauischen Großfamilien von Kejsgaila, Vaina, Radziwiłł, Sapieha, Oginsky erwähnt werden. Sogar der polnische König und litauischer Großfürst Sigismund Augustus, seine Mutter Bona Sforza sowie seine Schwester Ana Jagiełło wurden als die Besitzern vom Gargždai-Hof bezeichnet. Der Hof ist bald nach dem Untergang vom Großfürstentum Litauen am Ende des 18. Jahrhunderts über der Verfügung von deutschen Igelstroms- und Rönnefamilien übergegangen. Das Wechsel der Inhabern wurde dokumentiert sowie einzige Bodenhandelsprivilegien sind erhalten.
Die Bezeichnung „vielseitige Gemeinde“ eignet sich am besten für die Benennung von Einwohnern der Stadt Gargždai. Der Begriff bezeichnet das alltägliche Leben der Bewohnern – die Hofgemeinde, Stadtbewohner und Bauern, sowie katholische und judische Konfessionen haben hier lange Zeit zusammen gewohnt. Die Beziehungen zwischen erwähnten Gemeindegliedern legten der Grund für historischen Quellen, die solche Beziehungen regeln sollten. So entsteht die Stadt- und Amtbezirkbestimmungen von Jahren 1629. Die setzen die Regeln von verschiedenen Rechten und Diensten der Einwohnern von Gargždai. Ebenso ist eine Fundation von Ana Jagiełło für katholische Gargždai Kirche (1590) erwähnungswert. Die verpflichtete die Einwohnern der Amtbezirk und die Besitzern des Hofes die Kirche zu sponsern. Historische Quellen beweisen jedoch, dass einige Hofbesitzern keiner Anregung brauchten und großzügige Fundationen geschenkt haben.
Der Prozent der Judengemeinde hat sich am 18. Jhr. vergrösert. Verschiedene Vergünstigungen und Privilegien förderte die Gemeindegliedern zur Einsiedlung von Gargždai. Unter dies ist das Privileg von Władisław Vasa II. im Jahre
1639 zu erwähnen. Es hat die Rechte der judischen Gemeinde den Stadteinwohnerrechten angeglichen. Der Status der Grenzegebiet hat ebenso eine wichtige Rolle gespielt. Die Handelsprivilegien von Jahren 1600 und 1782 verbesserte die ökonomische Umstände nicht nur für die judische, sondern auch für Bürgerngemeinde. Beide Privilegien haben die Zahl der Markttage festgestellt. Gargždai Markttagen waren unter den Handlern von Gargždaibezirk berühmt. Hier haben sie ihre eigene Landproduktion und Handwerksgütern verkaut. Das Gargždai Inventar von 1672 und das Einkommenbuch für Jahren 1765–1795 von Salantai Hof sind hier als wichtige Quellen der Handwerkerprofessionen zu benennen.
Wie es schon erwähnt wurde, bilden die Quellen der Kirchegeschichte eine große und eigenschaftliche Teil der historischen Überlieferungen. Hier ist von königliches Korespondenz bis zu alltäglichen Verträgen die Rede. Ebenso sind andere Quellen erwähnungswert: verschiedene Testamente, Briefe der Mönchen sind überliefert. Kirchliche Akte der Inventuren und Visiten erzählen ihre alltägliches Existenz. Katholische Gemeinde von Gargždai ist die älteste Gemeinde des Telšiai-Bistums. Deswegen setzt das Quellenreichtum in keinem Erstaunen. Damalige Kirche ist nicht nur das Zentrum fürs Geistesleben, sondern ebenso für öffentliche Angelegenheiten gewesen. Die öffentliche Fragen und Entscheidungen wurden dokumentiert und archiviert.
Neben schriftlicher Quellen sollen auch die übrige Überlieferungen – darunter Photographie, Landkarten, Strassenpläne, architektonische Denkmälern etc. – erwähnt sein. Die ausgestellte Teil der Exponaten vom  Gargždai Museum stellt jedoch nur das allgemeine Bild der Stadtgeschichte vor. Viele historische Tatsachen bleiben fraglich oder Unbekannt. Gargždai Geschichtsquellen haben wegen der Kriegen oder häufigen Bränden vernichtet.

Übrige Information
Das Museum wurde am 22.12.05. gegründet.
Museumsgründer – Selbstverwaltung des Klaipėda Bezirks.
Direktorin des Museums – Giedrė Mogilaitė.

Filialen


© Das litauische Museum für bildende Kunst
© In der Assoziation der litauishen Musee
© Samogitia Kulturstiftung
© Institut für Mathematik und Informatik

Erneut: 2009.04.10
Anregungen, Fragen: samogit@delfi.lt