Adresse
Šilo g. 5a, LT-10322, Vilnius.
Tel. (+370-5) 210 35 28.
Fax (+370-5) 212 73 18.
E-mail:
rozvita@gmail.lt
Besucherinformation
Besichtigung nur nach
Voranmeldung: Montag bis Freitag 13.00 - 15.00 Uhr.
Sammlung
Die Sammlung umfasst
authentische Dokumente, Druckschriften, Gegenstände, Bilder, Video- und
Audioaufnahmen sowie Waffen und andere Museumsstücke.
Dauerausstellungen
Die Dauerausstellungen
informieren über die Ausbildung von Offizieren in Litauen von 18. Jh.
bis zur Gegenwart.
Die erste offizielle Ausbildungsinstitution für Streitkräfte im
polnisch-litauischen Staat war das 1765 in Warschau gegründete
Kadettenkorps. Die Besucher werden Porträtzeichnungen von Stanislaw
August Poniatowski, dem Gründer des Kadettenkorps, dem polnischen König
und dem litauischen Großfürst, sowie von Tadeusz Kosciuszko, dem
bekannten Feldherr, sowie farbige Zeichnungen von Militäruniformen im
Großfürstentum Litauen aus dem 18. Jh. sehen können.
Einer der wichtigsten
Ausstellungsteile ist der litauischen Kriegsschule, gegründet in der
Zeit der Unabhängigkeitskämpfe und eröffnet am 25. Januar 1919,
gewidmet. Hier werden Bilder, persönliche Gegenstände, Abzeichen für
Absolventen aus der Vorkriegszeit, damalige Druckschriften, militärische
Attribute und Geräte, die bei der militärischen Ausbildung eingesetzt
wurden, ausgestellt.
In einigen Schautafeln wird das Leben von General Jonas Žemaitis
dargestellt: Studium an der Kriegsschule im Zeitraum von 1926 bis 1929,
Anfang der militärischen Laufbahn, Beteiligung an Widerstandskämpfen,
sowie an der Tätigkeit der litauischen Befreiungsbewegung.
Die Ausstellung, die dem
letzten Leiter der Kriegsschule General Jonas Juodišius gewidmet ist,
umfasst Bilder und persönliche Gegenstände des Generals, welche dem
Museum von Priester Alfonsas Svarinskas geschenkt wurden, der zusammen
mit Juodišius nach Sibirien vertrieben wurde.
Die neueste Ausstellung stellt den Zeitraum der Wiederherstellung der
Unabhängigkeit Litauens nach dem 11. März 1990 dar. Auf Erlass des
litauischen Verteidigungsministers vom 16. Juni 1992 wurde die
Verteidigungsschule gegründet, die 1994 in die Litauische
Militärakademie umbenannt wurde und der 1998 der würdige Name des
Generals Jonas Žemaitis verliehen wurde. Im Museum werden Abzeichen für
Absolventen der Militärakademie, authentische Dokumente, Bilder und
Druckschriften ausgestellt.
Wechselausstellungen
Wechselausstellungen zur
Geschichte, Malerei und Fotografie.
Kultur- und Bildungsaktivitäten
Lehrveranstaltungen, Vorlesungen
und Führungen;
Sonderausstellungen, Veranstaltungen und Filmschau;
Bildungsprogramme für Schüler zu folgenden Themen: Militärische
Ausbildung in Litauen; Litauische Partisanen; Voraussetzungen für eine
Karriere als Offizier.
Fragmente
der Museumsgeschichte
Das Museum der litauischen
Militärakademie von General Jonas Žemaitis wurde 1999 gegründet. Unter
den ersten Gründern sind Oberst Pranas Jankauskas, stellvertretender
Leiter der Akademie, zuständig für militärische Bildung, Oberstleutnant
im Ruhestand und Lehrkraft Juozas Banikonis sowie Lektor Valdas Rakutis
zu nennen. Auf ihre Initiative wurden Ausstellungsstücke
zusammengetragen und ein Ausstellungsraum errichtet. Auf Erlass des
Leiters der Akademie vom 21. Juni 1999 wurde das Museum der litauischen
Militärakademie von General Jonas Žemaitis offiziell gegründet und am 9.
Oktober beim Kulturministerium angemeldet.
Bilder von Kęstutis
Dijokas
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