LITAUISCHES MEERESMUSEUM

Adresse
Information für Besucher
Zusätzliche Leistungen
Museumsbestände
Dauerausstellungen
Wechselausstellungen
Museumsabteilungen
Das Museum trägt Patenschaft über folgende Museen
Fragmente der Museumsgeschichte

 



Litauisches Meeresmuseum

 


Adresse
Smiltynes pl. 3, LT-93100, Klaipeda.
Tel.: +370-46-490740; +370-46-490754.
Fax +370-46-490750.
E-mail: ljm@muziejus.lt 
Internet-Adresse des Museums:
http://www.juru.muziejus.lt

Information für Besucher
Besuchszeiten:
18 April – 31 Mai und 1 September – 12 Oktober:
Mittwoch – Sonntag 10.30–18.00 Uhr
Juni und 18 August – 31 August:
Dienstag – Sonntag 10.30–18.30 Uhr.
1 Juli – 17 August:
Dienstag – Sonntag 10.30–18.00 Uhr.
13 Oktober – 18 April:
Samstag und Sonntag 10.30–17.00 Uhr.
Das Delphinarium ist für die Renovierungsabeiten geschlossen.
Das Museum ist an folgenden Feiertagen geschlossen: 1. Januar, 1. November, 25. Dezember.

Zusätzliche Leistungen
Führungen auf Vorbestellung (Litauisch, Russisch, Deutsch und Englisch).

Museumsbestände
Die größte Sammlung bilden Präparate der Meeresfauna (Muscheln, Korallen, Krebse, Stachelhäutige, Seevögel, Fische und Meeressäugetiere). 
Andere Sammlungen des Museums bilden geologische, archäologische, ethnographische, numismatische, kartographische (Seekarten) und schiffstechnische Exponate, Schrifttum, fotografisches Material, Briefmarken 
und Postkarten.
Den speziellen Bestand des Meeresmuseums bilden die lebenden Exponate: Säugetiere des Meeres, Vögel und Fische. Es sind vor allem Fische der Ostsee und Süßwasserfische der litauischen Binnengewässer, Korallenfische, tropische Süßwasserfische, eine Kolonie von Pinguinen und Meeressäugetiere (graue Ostseerobben, arktische und kalifornische Seelöwen und Delphine aus dem Schwarzen Meer).

Dauerausstellungen
Der Komplex des Litauischen Meeresmuseums befindet sich im nördlichsten Punkt der Kurischen Nehrung, in der aus dem 19. Jh. stammenden und restaurierten Kopgalis-Festung. Seine Fläche beträgt 33 000 m².

Schwimmendes Exponat: “Kurenas”, der Kurenboot, Segelboot der HaffischerAusstellung der Meeresvögel und -säugetiere
In offenen Schwimmbecken leben Robben der Ostsee, arktische Seelöwen und Pinguine. Robben und Pinguine werden erfolgreich gezüchtet. Während der Sommersaison werden Vorführungen der Seelöwen veranstaltet.

Aquarien
In 31 Aquarien kann man Fische der Ostsee, Süßwasserfische der litauischen Binnengewässer, dekorative und Korallenfische besichtigen.

Ausstelung der Meeresfauna
Hier wird der Besucher mit der Geographie, Geologie und Tierwelt der Ostsee bekannt gemacht. Daneben gibt es eine reiche Sammlung von Muscheln und Korallen. In der nächsten Zeit ist eine Rekonstruktion dieser Ausstellung vorgesehen.

Ausstellung der Schiffahrtsgeschichte
In dieser Ausstellung sind authentische Fischereiboote und ein ethnographischer Fischerhof aus dem Ende des 19. - Anfang des 20. Jh. zu besichtigen. In vier Sälen, die sich unter den Festungswällen befinden (ehemalige Pulverkeller der Festung), werden Schiffsmodelle, archäologische Funde und Dokumente gezeigt, die einen Einblick in die litauische Schiffahrtsgeschichte ermöglichen. Oben auf den Wällen ist eine reiche Sammlung von altertümlichen und modernen Schiffsankern ausgestellt.
Im Ausstellungsteil „das maritime Erbe: Fragmente aus Meerestiefen“ werden Schiffsfragmente aus Tiefen der Ostsee ausgestellt: Ankerstöcke von Segelschiffen, Ankerwinden, Balken, Kiel- und Spantteile, im See Plateliai gefundenes Ruderboot, das mehrere Jahrhunderte alt ist. Es werden Aufbaubesonderheiten von Segelschiffen, Geheimnisse der Herstellung von Ruderbooten, Windung von Schiffstauen, Knotenbindung aufgezeigt.

„Kopgalis-Festung – Teil des historischen Erbes von Kleipėda“
Die Dauerausstellung befindet sich im ersten Museumssaal der Navigationsgeschichte – im unterirdischen Deichteil. Die im XIX. Jahrhundert gebaute Seefestung hatte Funktion die Hafeneinfahrt von Klaipėda zu schützen. In der Ausstellung werden die Kopien von Fortsprojekten aus deutschen Archiven, ikonographisches Material, rekonstruierte Zeichnungen, die die Dienst- und Lebensszenen der Festungbesatzung darstellen, die die Geschichte der Kopgalis-Festung wiederherstellen, deren Eindruck die Audioinstallation „Festungsvergangenheit antwortet mit Echos“ noch verstärkt, bzw. das für die Eröffnung geschaffene Zeremoniell der Fahnenhissung mit Salutschießen aus Artilleriegeschütz gezeigt.

Delphinarium
Im Delphinarium gibt es einen Zuschauersaal für 1000 Besucher und einen 1800 m³ roßen Schwimmbecken für Vorführungen von Delphinen und kalifornischen Seelöwen. Delphine werden im Museum gezüchtet. Das Delphinarium ist für die Renovierungsabeiten geschlossen.

Muschelschalensammlung sowie die Ausstellung „Krebstiere und Stachelhäuter“

Wechselausstellungen
Das Museum veranstaltet thematische Ausstellungen aus eigenen Beständen (Schiffahrtsgeschichte, Meeresfauna) sowie wissenschaftliche und fotografische Ausstellungen.Steuermannskabine eines Dampfers aus dem Anfang des 20. Jh. in der Ausstellung der Schiffahrtsgeschichte

Museumsabteilungen
Abteilung fur Meeresvögel und -säugetiere
Aquarienabteilung
Abteilung für Meeresfauna
Delphinariumsabteilung (geschlossen)
Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit

Fragment der Ausstellung im MeeresmuseumFragmente der Museumsgeschichte
Das Litauische Meeresmuseum befindet sich an dem als Kopgalis bekannten Ort. Seit dem 19. Jh. gab es hier ein Fischerdorf. 1945 wurde die Kopgalis-Festung stark beschädigt und stand seitdem unbenutzt.
Den Ausgangspunkt des Litauischen Meeresmuseums bildete die 1971 gegründete Meeresabteilung des Landeskundlichen Museums der Stadt Klaipeda (heute Historisches Kleinlitauen-Museum). Diese Abteilung engagierte sich für die Idee des unikalen Museums, sammelte Exponate und sorgte für die erste Dauerausstellung.
Diese Dauerausstellung wurde 1979 für Besucher zugänglich.
Leiter des Museums: Olga Zaliene.

Fotos aus den Beständen des Litauisches Meeresmuseums

 


© Das litauische Museum für bildende Kunst
© In der Assoziation der litauishen Musee
© Samogitia Kulturstiftung
© Institut für Mathematik und Informatik

Erneut: 2010.11.24
Anregungen, Fragen: samogit@delfi.lt