Adresse
Veiveriu g. 132, LT-46335,
Kaunas.
Tel.: +370-37-390357, +370-37-295547.
Fax +370-37-295547.
E-mail:
aviacijos.muziejus@gmail.com
Internet-Adresse des Museums: http://www.lam.lt
Information
für Besucher
Besuchszeiten:
Montag - Samstag 9.00-17.00 Uhr.
Museumsbestände
Das Museum sammelt
Exponate technischer Art. Den größten Teil davon bilden Denkmäler der
litauischen Luftfahrtgeschichte. Darunter gibt es 40 Luftfahrtapparate.
Seit 1997 sammelt das Museum auch Exponate, die sich auf die Feuerwehr
beziehen.
Dauerausstellung
Litauische Luftfahrt seit ihrer Geburt bis zum heutigen
Tage
Den Besuchern werden
fotografien gezeigt, in denen die Entwicklung der Luftfahrt in Litauen
seit ihrer Geburt bis zum heutigen Tage dokumentiert wird.
Daneben gibt es eine Ausstellung der ersten Maschinen des litauischen
Luftfahrtclubs und der litauischen Luftstreitkräfte, darunter auch die
vom General A. Gustaitis gebauten ANBOs. Es wird auch eine
Propellersammlung gezeigt.
Im Museum kann man auch Modellflugzeuge und Diplome von P.Motiekaitis,
der 16 Weltrekorde im Flugmodellsport erungen hat, und Fliegerabzeichen
verschiedener Länder sehen. Hier werden auch die Anfänge der
Segelfliegerei in Litauen dokumentiert.
In der Ausstellung kann man die für Kunstflugsport bestimmte Maschine
JAK-50, den in den siebziger Jahren besonders beliebten Schulungssegler
BRO-11M Zyle, den Segler LAK-11 Nida und den ersten in
Litauen gebauten Hubschrauber von J.Valunas sehen. Daneben sind
Flugzeugmotoren aus verschiedener Zeit ausgestellt. In den Sälen werden
auch Modelle von Flugzeugen, Seglern und Hubschraubern verschiedener
Perioden demonstriert.
Abteilungen
des Museums
Abteilung für
Luftfahrtgeschichte;
Abteilung für Inventur und Erhaltung der Bestände;
Abteilung für Gedenkstätten;
Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.
Zweigstellen
des Museums
Steponas-Darius-Gedenkstätte
Adresse: Dorf Darius,
LT-96292, Kreis Klaipeda.
Tel.: +370-46-319767.
Besuchszeiten: Montag - Samstag 9.00-17.00 Uhr.
Die Gedenkstätte befindet sich im Gehöft Rubike (heute: Dorf
Darius), in dem Steponas Darius (Steponas Jucevicius) geboren wurde und
aufwuchs. 1927 emigrierte er in die USA, wo er zusammen mit Stasys
Girenas ein Fleugzeug kaufte, es mit finanzieller Unterstützung von
Landsleuten umbaute und Lituanica nannte.
1933 starteten S.Darius und S.Girenas mit der Lituanica von New
York, um nach Kaunas zu fliegen. Sie überquerten den Atlantik und
stürzten in der Nähe von Soldin (Polen) ab. Der Pilot liegt in Kaunas
begraben.
Nach dem damaligen Stand der Luftfahrt hatten die litauischen Piloten
die beste Zielgenauigkeit, die zweitgrößte Flugentfernung und die
viertbeste Flugdauer in der Welt erreicht.
Stasys-Girenas-Gedenkstätte
Adresse: Vytogala,
LT-75241, Kreis Silale.
Tel.: +370-449-466262, +370-449-46798.
Besuchszeiten: Montag - Samstag 9.00-17.00 Uhr.
Die Gedenkstätte befindet sich im Dorf Vytogala, dem Geburtsort von
Stasys Girenas (Stanislovas Girskis, 1893-1933).
S.Girenas diente bei den amerikanischen Luftstreitkräften, besuchte
später die Fliegerschule und wurde ein erfahrener Flieger.
1927 lernte er S. Darius kennen. Sie bereiteten gemeinsam den Lituanica-Flug
vor, 1933 überfolgen den Antlantik und kamen bei Soldin ums Leben. Der
Pilot liegt in Kaunas begraben.
Fragmente
der Museumsgeschichte
1983 wurde im Staatlichen
Museum Kaunas (heute: Vytautas-Magnus-Militärmuseum) die Sektion für
Geschichte der Technik gegründet; seit 1985 wurde diese Sektion zu
einer Abteilung des Museums.
1989-1990 übernam die Abteilung einen Teil der Exponate des Museums
für Fliegersport, das in Kaunas 1983-1989 funktionierte.
1990 wurden der Abteilung für Geschichte der Technik Gebäude einer
aufgelösten Luftfahrtinstitution übergeben.
Am 19. Februar 1990 wurde die Abteilung fur Geschichte der Technik des
Vytautas-Magnus-Militärmuseums zum selbständigen Litauischen Museum
für Technik.
Im Sommer 1991 übernam das Museum die Geburtsorte der
Antlantik-Besieger S.Darius und S.Girenas.
Am 2. Februar 1995 änderte das Museum seinen Namen und heißt seitdem
das Litauische Luftfahrtmuseum.
Leiter des Museums: Remigijus Jankauskas.
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