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Dr. Jonas Šliūpas Gedenkstätte

Zweigstelle des
Litauisches Nationalmuseum
Kontakte
Adresse: Vytauto g. 23a, LT-00135, Palanga.
Tel. +370 460 54 559.
http://www.lnm.lt
Information für Besucher
Öffnungszeiten:
1. Mai – 31. August:
Montag – Sonntag 11.00–18.00 Uhr.
1. September – 30. April:
Dienstag – Samstag 11.00–17.00 Uhr.
Eintrittspreis: 2 Lt.
Dauerausstellung
Die Dauerausstellung macht den Besucher mit Leben und Schaffen der
bedeutenden Persönlichkeit der nationalen Wiedergeburt, des Mitglieds des “Ausra”-Kreises
Dr. Jonas Šliūpas (1861–1944) bekannt.
Das ikonographische Material der Ausstellung spiegelt die wichtigsten
Fragmente der Geschichte der Stadt Palanga wieder.
Dr. Jonas Šliūpas
J. Šliūpas wurde 1861 in Rakandziai (Kreis
Šiauliai) geboren und ist 1944 in
Berlin gestorben. Er war Arzt, Mitwirker der Zeitschrift “Ausra” und eine
bedeutende Persönlichkeit des öffentlichen Lebens.
1880–1882 studierte er
Philologie und Jura an der Moskauer Universität und 1882 –
Naturwissenschaften an der Universität in Petersburg.
1883 war er einer der
Gründer der Zeitschrift “Aušra”, die er einige Zeit leitete.
1884–1919 lebte
er in den USA.
1889–1891 studierte er Medizin an der Universität in
Maryland. 1901wurde er Doktor der Medizin und war als praktischer Arzt bis
1917 tätig. In den USA war er gleichzeitig Redakteur von einigen litauischen
Zeitungen und Zeitschriften.
Dr. J. Šliūpas war an der Gründung und den
Aktivitäten von mehreren litauischen Gesellschaften beteiligt, zu denen die
Gesellschaft für Bildung und Wissenschaft (1883 in Tilsit), die Gesellschaft
der Litauerfreunde in den USA (1885), die Vereinigung der Litauer in Amerika
(1900), die Litauische wissenschaftliche Gesellschaft (1889), die
Vereinigung der litauischen Freidenker in Amerika (1900), die Litauische
Freidenker–Union (1910) und die Föderation der litauischen Freidenker (1918)
gehörten. Dr. Jonas Šliūpas beteiligte sich auch an den Aktivitäten der “Ausra”-Gesellschaft
und war einige Zeit ihr Schatzmeister.
1914–1919 war Dr. J. Šliūpas einer der
bedeutendsten Vertreter der politischen Organisation “Sandara”.
1919–1920
war er der litauische Botschafter in Lettland und Estland.
1921 wurde Dr.
J. Šliūpas zum Direktor der Litauischen Bank sowie zum Gründer und Mitinhaber
von mehreren Aktiengesellschaften. 1921–1923 war er Gymnasiallehrer in
Birzai und Šiauliai. Dr. J. Šliūpas war einer der wichtigsten Gründer der
Gesellschat für ethische Kultur der litauischen Freidenker (gegründet 1924).
Er war an der Herausgabe der Zeitungen “Siauliu naujienos [Siauliaier
Nachrichten”] und “Laisvoji mintis” [“Das freie Denken”] aktiv beteiligt.
1923–1930 wurde er zum Dozent der Medizin an der Universität Kaunas. J.
Šliūpas war Doktor der Medizin, der Jura und der Geisteswissenschaften.
1939–1940 und 1941 war er Bürgermeister von Palanga.
1944 ging er ins Exil
nach Österreich.
Die Angaben sind der Internet-Seite des Litauischen Nationalmuseums (http://www.lnm.lt
) und der Sowjetlitauischen Enziklopädie, B.4, entnommen
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