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Abteilungen des
Museums
  Das 9. Fort in Kaunas  
Fragmente der
Museumsgeschichte
   
 

Kaunas 9th FortMuseum im 9. Fort Kaunas

Kontakte
Adresse: Žemaičių pl. 73, LT-47435, Kaunas.
Tel.: +370 37 37 77 50, +370 37 37 77 48.
Tel./fax +370 37 37 77 15.
E-mail jurate.zakaite[at]9fortomuziejus.lt

Besucherinformation

Öffnungszeiten:
1. April – 31. October:
Montag, Mittwoch – Sonntag 10.00–18.00 Uhr.
1. November – 31. März:
Mittwoch – Sonntag 10.00–16.00 Uhr.

Eintrittspreis
für Erwachsene – 2,30 €;
für Schüler, Studenten, Rentner – 1,40 €.

Bildung 2,80 €.

Zusätzliche Leistungen
Führungen durch das Museum.

Museumsbestände
Im Museum befinden sich Sammlungen zum Genozid und Holocaust, die während der Sowjet- und der Naziokkupation verübt wurden. Außerdem wird das historische Material über die Festung von Kaunas und das 9. Fort gesammelt.

Dauerausstellungen

Ausstellungen im neuen Museum:

  • Molotov-Ribbentrop-Pakt (1939) und Besetzung Litauens (1940);

  • Sowjetischer Terror und Deportation der litauischen Bevölkerung in die sowjetischen Lager und nach Sibirien;

  • Nationalsozialistische Okkupation 1941–1944;

  • Litauische Intellektuelle im Konzentrationslager Stutthof 1943;

  • Tätigkeit des litauischen Verbandes der Freiheitskämpfer in den Lagern und in der Heimat während der zweiten sowjetischen Okkupation;

  • Romas Kalanta als Bote der Freiheit;

  • Litauische Offiziere im Lager Norilsk.

Ausstellungen im IX. Fort (im alten Museum):

  • Festung bei Kaunas und das IX. Fort (Ende des 19. Jh. bis Anfang des 20. Jh.);

  • Erster Weltkrieg (1914–1918);

  • Das IX. Fort als Filiale des Gefängnisses für Schwerkriminelle in Kaunas von 1924 bis 1940;

  • Französische Juden, ermordet im IX. Fort im Jahr 1944;

  • Ermordung der Juden in Litauen von 1941 bis 1944;

  • Flucht von 64 Gefangenen aus dem IX. Fort im Jahr 1943;

  • Ghetto Kaunas von 1941 bis 1944;

  • Litauer als Retter der Juden;

  • Chiune Sugihara – japanischer Diplomat und Retter der Juden.

Keller und Festungsmauer
Keller und Festungsmauer im IX. Fort können im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Die Länge der Keller und der Festungsmauer beträgt einen Kilometer. In den Kellern befindet sich die Ausstellung der Kanonen sowie der Munition aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg. Es ist möglich, den Trinkwasserbrunnen sowie das Arsenal zu besichtigen.

Wechselausstellungen
Das Museum veranstaltet Ausstellungen, die einzelnen Personen und historischen Gedenktagen sowie Holocaust-Themen gewidmet sind.

Abteilungen des Museums

  • Wissenschaftliche Abteilung;

  • Ausstellungsabteilung;

  • Wirtschaftsabteilung.

Das 9. Fort in Kaunas
Das 9. Fort gehört zu den Festungsanlagen von Kaunas und bildet einen Teil ihres nordwestlichen Abschnitts.
Ende des 19. Jh. wurde Kaunas in eine Militärfestung der 1. Kathegorie verwandelt. 1890 wurde die Stadt von einem geschlossenen Ring von 8 Forten, 9 Batterien und einer Linie von zentralisierten Befestigungen umgeben. Mit dem Bau des 9. Forts fing man 1902 an, es wurde am Vorabend des 1. Weltkrieges fertig.
Seit 1924 befand sich im Fort eine Zweigstelle des Kaunasser Gefängnisses.
1940-1941 war hier ein NKWD-Gefängnis, aus dem politische Häftlinge in die sowjetischen Lager geschickt wurden.
Während der Nazi-Okkupation wurde das Fort zum Massenvernichtungsort.
Nach dem 2. Weltkrieg benutzten die Sowjets das fort noch einige Jahre als Gefängnis.
1948-1958 waren im Fort verschiedene Wirtschaftsbetriebe untergebracht, die wesentlich dazu beitrugen, das Fort als ein Architekturobjekt zu verwüsten.

Fragmente der Museumsgeschichte
1958 wurde im 9. Fort Kaunas ein Museum vom Republikrang gegründet.
1959 wurde in vier Zellen die erste Ausstellung über die Verbrechen der Hitler-Okkupanten in Litauen aufgebaut.
Neben dem alten 9. Fort wurde ein originelles Museumsgebäude mit eisernem Tor gebaut.
1984 wurde die Ausstellung im neuen Gebäude eröffnet.
1991 wurde eine Stele zum Gedenken an die mehr als 30000 Juden errichtet, die während der Nazi-Okkupation im 9. Fort ermordet wurden.

Leiterin des Museums: Julija Menčiunienė.

 
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© Kunstmuseum Litauen, © In der Assoziation der litauishen Musee. ISSN 1648-8857 Erneut 12.12.2016
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