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Litauisches Brauchtumsmuseum (Rumšiškės)
Kontakte
Adresse: Gedimino g. 85, LT-56155, Kaišiadorys.
Tel. +370 346 54 161.
Fax +370 346 53 886.
E-mail:
verdasa[at]takas.lt,
info[at]kaisiadoriumuziejus.lt
http://www.kaisiadoriumuziejus.lt/
Besuchszeiten
Öffnungszeiten:
Vom 1. Mai bis 30. September:
Dienstags – sonntags 10–18 Uhr.
Montags von 10.00 bis 20.00 Uhr wird das Museum als Park besucht.
(Dauerausstellungen sind zu); andere Wochentage 18–20 Uhr.
Vom 1. Oktober bis 18. Oktober:
Dienstags – sonntags 10–17 Uhr.
Vom 19. Oktober bis 30. April:
Innenausstattungsaustellungen werden nur mit Führungsleiter des Museums
besucht.
Führungen auf Vorbestellung Tel.: +370 346 47 392, +370 682 20669.
Zusätzliche
Angebote
Dienstleistungen (auf Vorbestellung)
Übersichtsführungen;
Thematische Führungen und Unterrichte;
Bildungsprogramme;
Degustation der nationalen Spezialitäten;
Film-, Fotoaufnahme ohne kommerzielle Zwecke (ohne Vorbestellung);
Fotoaufnahme von Dauerausstellungen, Filmaufnahme gegen Entgelt;
Suche des archivischen, bibliographischen Materials;
Nachbildung von Archivdokumenten;
Konservierung, Restauration von Gegenständen;
Seminar-, Konferenzorganisierung;
Präsentation der Firmen, ihrer Produktion;
Organisierung geschossener, kommerzieller und anderer
Veranstaltungen;
Parkplatzmiete für geschlosse kommerzielle Veranstaltungen.
Museumsbestände
Die Museumsbestände bilden 80 000 Exponate. Dazu gehören Bauwerke aus allen wichtigsten Regionen von Litauen sowie Hausgeräte, die in Litauen in verschiedenen Zeiten gebraucht wurden (Möbel, Textilien, Geschirr, Arbeitsgeräte, ikonographisches Material usw.).
Dauerausstellung
Das Litauische Brauchtumsmuseum stellt eine Dauerausstellung unter
freiem Himmel dar. Die Grundlage des Museums bilden Wohn- und
Wirtschaftsgebäude, die aus verschiedenen Regionen von Litauen
(Aukstaitija, Suvalkija, Dzukija, Samogitien, Kleinlitauen) auf das
Museumsgelände überbracht wurden. Sie sind in Einzelgehöfte, kleine
Dörfer und ein Provinzstädtchen gruppiert. An diesen Bauwerken kann
man die spezifischen Stileigenschaften verschiedener Zeitalter und
sozialer Schichten kennenlernen.
Auch die Umgebung der Häuser mit Zäunen, Blumentgärten und sakralen
Denkmälern ist entsprechend wiederaufgebaut. In 51 Häusern gibt es
Dauerausstellungen der Innenausstattung mit Möbeln, Textilien,
Küchen- und Arbeitsgeräten. In einigen Gebäuden werden verschiedene
Beschäftigungen - Töpferei, Bernstein- und Metallbearbeitung,
Flechten u.ä. - demonstriert.
Ein getrenntes Gelände ist der Erinnerung an die Deportationen der
litauischen Bevölkerung gewidmet; dort wurde eine Jurta, ein
Eisenbahnwagen, der für Deportationen benutzt wurde, und
entsprechende Denkmäler aufgebaut.
Wechselausstellungen
Im Ausstellungssaal des Museums werden ständig Wechselausstellungen
aus den eigenen Beständen sowie Personalausstellungen von
Volkskünstlern veranstaltet.
Kulturelle und aufklärerische Tätigkeit
Edukative Programme;
Kulturveranstaltungen und Konzerte;
Veranstaltungen anläßlich von Kalender- und Familienfesten.
Abteilungen des Museums
Architekturabteilung;
Abteilung für das Brauchtum, das Geschäft und die Handwerken;
Abteilung für Information und Veranstaltungen;
Abteilung für die Inventur und Erhaltung der Bestände;
Abteilung für Restaurierung und Konservierung;
Abteilung für die Waldbewirtschaftung und die Landschaft;
Bibliothek und Archiv.
Fragmente der Museumsgeschichte
Das Museum wurde 1966 gegründet.
Die ersten Gebäude wurden auf dem Museumsgelände 1967 gebaut.
Das Museum wurde 1974 für Besucher geöffnet. Zu dem Zeitpunkt gab es
auf dem Gelände 57 Bauwerke. Später wurde das Museum ständig
erweitert.
Andere Angaben über das Museum
Träger des Museums: Ministerium für Kultur der Republik Litauen.
Auf den Fotos sind Geländeaufnahmen
des Litauischen Brauchtumsmuseums zu sehen.
Die Fotos stammen aus den Museumsarchiven.
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